Betontod – Von wegen „Stille Nacht!“

Samstag, 23.12.2017.. ganz Deutschland von Berlin bis München sitzt in irgendwelchen Stadien und singt gemeinsam Weihnachtslieder. Ganz Deutschland ? Nein! In Düsseldorf hat die Band Betontod zu ihrem Traditionellen vor Weihnachtlichem Konzert eingeladen. Schauplatz war dieses Mal die Mitsubishi Electric Hall und die Fans ließen ihre Familie alleine und zogen aus, um noch einmal sich selbst und die Band zu feiern.

Auch heute Abend gibt es natürlich Vorband. Den Anfang macht „Der Butterwegge“. Der symphytische Liedermacher aus dem Ruhrpott kommt mit seiner Mischung aus launigen Geschichten und seinen akustisch vorgetragenen Songs über den Pott, Alkohol und Liebe hervorragend beim Düsseldorfer Publikum an.

Nach kurzer Pause betreten dann „Swiss&die andern“ die Bühne. Die Hamburger Band bringt einen Mix aus Punk Rock und Hip Hop auf die Bühne, welcher mich persönlich stark an die Band „Such a Surge“ erinnert. Die Jungs machen ihre Sache sehr gut und auch das Publikum kommt schon auf Betriebstemperatur.

Um 21.15uhr betreten dann Betontod die Bühne. Die Band spielt sich an diesem Abend quer durch ihre 27 jährige Band Geschichte und lässt keinen Hit aus. Sowohl Stücke vom aktuellen Album „Revolution“ finden ihren Weg in das Programm, aber auch ältere Songs wie „Viva Punk“ und „Kinder des Zorns“. Immer wieder sind aus dem Publikum Sprechgesänge wie „Nazis raus“ zu hören und auch die Band äußert sich mehrfach in diese Richtung, so dass ganz klar ist, was hier idealistisch vertreten wird.

Der Zugabenteil fängt mit „Im Himmel“ an, für mich immer ein besonderer Gänsehautmoment.  Als dann gegen 23uhr die letzten Klänge von „Auf eine gute Zeit“ verklingen, ist ja dann doch schon fast der 24.12 und der ein oder andere fängt sicher schon an, sich jetzt doch auf die gemeinsame Zeit mit der lieben Familie zu freuen.

Betontod gehen 2018 auf „Trinkhallen Tour“ und ich freue mich jetzt schon drauf die Jungs wieder zu sehen.

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