Bringskonzert lässt die KuFa kochen

Die Kufa in Krefeld stand am Freitagabend ganz unter dem Zeichen kölscher Rockmusik vom Allerfeinsten. Brings waren zu Gast und haben rund zweidreiviertel Stunde nonstop für ein tolles und mitreißendes Programm gesorgt.

Mit dem Titel ‚klein aber fein‘ könnte dieses Event durchaus bezeichnet werden, aber ich finde, dass das untertrieben wäre und nicht wirklich den Kern dieses Abends treffen würde. Auch wenn die Kulturfabrik Krefeld mit zu den kleineren Lokations gehört, so haben Brings sie an diesem Abend umso größer werden lassen. Schon fast auf Tuchfühlung mit den zahlreichen begeisterten Fans gab die Band unter großer Hitze buchstäblich ihr letztes Hemd. Eine Stimmung, die kaum zu toppen sein dürfte.

Das Peter und Co. immer bis zur letzten Sekunde und zum letzten Klang des Konzertes alles geben ist ungebrochen und auch an diesem Abend hatten alle eine Menge Spaß und haben ordentlich gerockt. Ja, die Kölner haben das Rheinland vor den Toren von Düsseldorf näher zusammenrücken lassen und ein waschechter Rheinländer weiß eben, wie eine richtige Party und ein grandioses Rockkonzert funktionieren.

Restlos ausverkauft war die Kufa und gemeinsam mit Brings haben wir geschunkelt, getanzt, gelacht und sind gesprungen. Ich könnte sagen, ein ganz gewohnter Bringsabend, aber das trifft es eigentlich nicht, denn jedes Konzert der fünf Kölner ist anders und hat seinen ganz eigenen Charakter. Das finde ich persönlich großartig und eine Eigenschaft, die nur wenige Bands beherrschen. Sie transportieren ihre Musik mit solch einer Leidenschaft und Euphorie, dass es jedes Mal ein individuelles Erlebnis ist und keiner sich erwehren kann, da mitzumachen. So etwas zu leisten und immer wieder auf ihre eigene ansprechende und großartige Art hinzubekommen ist schon wirklich etwas Besonderes und macht stets große Freude, daran teilhaben zu dürfen.

Auch die Fans schreckte die große Wärme in der Halle keineswegs ab und so rückten wir im Laufe des Abends immer weiter zusammen und gaben – genau wie Brings oben auf der Bühne – alles, um ihnen so ein bisschen was zurückgeben zu können. Was für ein Fest!

[Fotos: Ralf Zeiß]

 

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