Disturbed reißen das Palladium ab

Lange Zeit hatte man als Fan von Disturbed ja die Befürchtung, dass die Band nach ihrer, im Jahr 2011 angekündigten, Schaffens pause gar nicht mehr wieder kommen würde. Gott sei dank wurde diese böse Ahnung ja keine Wirklichkeit und seit 2015 ist das Quartett aus Chicago wieder zusammen auf den Bühnen dieser Welt unterwegs. „ Studio Alben hat die Band seit dem Comeback veröffentlicht und ist wieder fleißig am Touren. Nur 4 Termine gab es in Deutschland, die dementsprechend schnell ausverkauft waren, so auch war auch das Kölner Palladium am Montag den 06.05.2019 restlos ausverkauft.

Zu meiner persönlichen Freude waren als Vorband die Waliser von Skindred angekündigt worden, für mich also ein Double Header. Um 20uhr geht das Licht aus und zu den klängen des Imperial Marches betreten die 4 Jungs aus dem Kingdom die Bühne. Sänger Benji Webb und Kollegen legen eine Mega Show hin, mit dem gewohnt coolen Mix aus Metal und Reggea, gepaart mit viel Publikumsinteraktion. Man merkt, dass viele die Band kennen, aber mit ziemlicher Sicherheit gewinnt die Band an diesem Abend auch einige neue Fans. Nach 30 Minütigem Set verabschiedet die Band sich vom Kölner Publikum.

Nach kurzer Umbauphase beginnt dann das Disturbed Set mit einem Video Einspieler; und dann hat das Warten ein Ende. Disturbed betreten die Bühne. Der Anfang von2 Stunden Vollgas Musik. Sänger Dave Draiman intoniert „Are you ready“ vom Neuen Album „Evolution“. Von jetzt an gibt es kein halten mehr und die Band spielt sich quer durch die 20 jährige Historie. Disturbed zeigen, dass sie zurecht als eine der Besten Live Bands gehandelt werden. Neben guter Lichtshow und tollem Sound ist es vor allem der unverwechselbare Sound der Band der voll zum tragen kommt. Harte Riffs und die unverwechselbare Stimme von Sänger Draiman sind die Markenzeichen der Jungs aus der „Windy City“.

Nach 2 Stunden Konzert beendet die Band den Abend standesgemäß mit „Down with the Sickness“, dem wohl größten „Evergreen“ der Bandgeschichte.

Mir klingen die Ohren, das grinsen ist nicht aus dem Gesicht zu bekommen. So sollte ein Konzertabend verlaufen.

Hoffentlich kommen Disturbed schnell wieder nach Deutschland.

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