Hämatom – Die Bestie der Freiheit wird von der Leine gelassen

Mein erstes Konzert in 2018 steht an und ich freue mich wie ein Kleinkind. Mit Hämatom kommt direkt eine meiner absoluten Lieblingsbands nach Köln. Und nicht nur das, es ist eine besondere Show, nämlich eine der 4 Release Show des neuen Albums „Bestie der Freiheit“. Selbiges hatte noch am Morgen der Postbote bei mir abgegeben und so kannte meine Vorfreude keine Grenzen als ich mich in Richtung, der schon seit Wochen ausverkauften, Essigfabrik aufmachte.

 

Als Vorband fungiert die Band „Heldmaschine“. Die Koblenzer sind in der Szene ja auch keine unbekannten und kommen beim Publikum entsprechend gut an. Der Sound erinnert stark an ältere Rammstein Songs, was mir persönlich sehr gut gefällt. Nach 40 Minütigem Set wird die Band unter großem Jubel vom Kölner Publikum verabschiedet.

Dann wird umgebaut und nach 20 Minuten fällt dann um 21uhr der Vorhang für Hämatom. Ein riesiger Käfig steht in der Bühnenmitte in dem der Sänger „Nord“ steht und „Zeit für neue Hymnen“ vom heute erschienen Album intoniert. Und von da an gehts eigentlich nur noch vorwärts. Die 4 Franken brennen ein Feuerwerk nach dem anderen ab, immer wieder unterstützt von gut platzierten Gimmicks auf der Bühne. So sitzt „Nord“ beim Song „Mörder“ auf einem elektrischen Stuhl während er sing und auch die Obligatorische T-Shirt Kanone darf natürlich nicht fehlen. Auch ein wenig Feuerwerk kommt zum Einsatz. Hämatom vergessen aber auch nicht, immer mal wieder „Klassiker“ einzubringen. So finden sich „Fick das System“, „Seelenpiraten“ und „Totgesagt“ im Set wieder, ebenso wie neuere Stücke wie „Made in Germany“ und „Wir sind Gott“.

Nach 2 Stunden Vollprogramm erklingen dann nach „Leck Mich“ zum Abschluss die Klänge des „Todesmarsches“ von der neuen Platte. Eine absolut geniale Show geht zu Ende und ich bin sehr froh, dabei gewesen zu sein.

Für die Band stehen jetzt noch Hamburg und Berlin mit Release Shows an, ehe es dann mit dem neuen Album auf große Deutschland Tour geht.

Hoffentlich dauert es nicht allzu lange, bis die Jungs wieder nach Köln kommen.

 

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*