Heldmaschine und SchattenMann vernebelten die Turbinenhalle

In der Oberhausener Turbinenhalle ließen es die Jungs von Heldmaschine am Freitagabend so richtig krachen. Auch wenn die Halle nicht mal ansatzweise ausverkauft war, tat das der guten Stimmung kein Abbruch, ganz im Gegenteil.

Bevor Heldmaschine die Bretter betrat, die die Welt bedeuten, heizte die Band SchattenMann zunächst erstmal das Publikum ordentlich an. Und was soll ich sagen, es war eine tolle Show, die die Jungs da zeigten. Mit Schwarzlicht und vielen Lichteffekten gab die Band alles und noch viel mehr. Das Publikum war schnell eingefangen und rockte ordentlich mit. Lieder wie ‚Licht an’ oder ‚Gekentert’ kamen sofort bei den Fans an und schnell gab es kein Halten mehr.

Als dann der Hauptact Heldmaschine auf die Bühne kam, wurde ordentlich weiter gerockt und im übertragenen Sinne die Halle abgerissen. Es war mein erstes Konzert der Band. Was soll und kann ich sagen. Mir hat es gut gefallen. Die Band macht ordentlich Alarm auf der Bühne. Frontmann René Anlauff war jede Sekunde in Action und zeigt zusammen mit seiner Band eine originelle und lichtstarke Bühnenshow. Bei Liedern wie ‚Sexschuss‘, ‚Ich komme‘ oder ‚R‘ – um nur ein paar Wenige zu nennen – war das Publikum nicht zu halten. Viel Nebel und dazu Laserstrahlen unterstreichen und unterstützen die Musik dramatisch und äußerst ansprechend. Wer da stillsteht, ist selber Schuld. Auch wenn das Licht und die Nebeleffekte für uns Fotografen nicht immer so von Vorteil sein mag, so passte es äußerst gut zu dem Gesamtkunstwerk Heldmaschine. Richtig gut!

Leider sehr schade, dass nicht ganz so viele Besucher und Fans den Weg in die Turbinenhalle fanden. Aber das konnte dem Abend und dem Konzert nichts anhaben. Die Fans, die gekommen waren haben ebenfalls ordentlich Alarm vor der Bühne gemacht und zum guten Schluss haben sie René Anlauff auf Händen getragen.

Nach vier Zugaben ließen die Fans dann auch – wenn nicht ganz so bereitwillig – die Bands ziehen. Doch nach einer kurzen Pause kamen alle, so wie sie es zum Ende der letzten Zugabe angekündigt hatten, in den Zuschauerraum an die Bar und plauderten – genau wie die Band SchattenMann auch – mit ihren Fans. Das nenne ich mal gute Fanpflege!

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