Kölsches Open-Air in der Essener Dampfe

Die Essener Dampfe ist schon seit Jahren bekannt dafür ein Außenposten für Kölsche Bands zu sein. Wer war nicht alles hier schon zu Besuch? Höhner, Blääck Fööss, Brings usw. Die Größen des Kölner Karnevals gastieren hier fast wie in einer ständigen Vertretung. Ein wenig hat das schon etwas von Kölschem Boden in Mitten von Kohle und Stahl.

Nun sind die Räuber gemeinsam mit Kasalla zum Open-Air erschienen und versammelten zahlreiche Kölsch-Fans um die Bühne. Erst sah es nicht alt zu voll aus, doch kurz nach 18:30 Uhr war es recht bunt geworden vor der Bühne. Nun ja, Räuber und Kasalla trennen auch eine ganze Generation und da wundert es nicht, dass das Publikum ebenso jedes Alter aufzuweisen hatte. Von ganz Klein bis ganz Groß sangen die Fans mit. Und mal ehrlich, jeder Kölner weiß doch, was passiert, wenn „et Trömmelsche jeht“. Mit der Bandbesetzung treffen jedenfalls die Räuber den Nerv der Zuhörer und so schwofte sich die Menge langsam in den Abend. Und bei der Frage, wer die Rose auf den Hintern tätowiert hat, grölte die Menge lauthals mit.

Eine kurze Pause für den Bühnenumbau und dann durfte Kasalla die Bühne stürmen. Wenn die „Piraten“ die Bretter erobern, gibt es kein halten mehr, dann gibt es ordentlich auf die Ohren. Textsicher und fest im Kölschen-Dialekt zeigten die Essener, dass auch hierzulande einiges an Mitsingstimmung geht. Kasalla, ein echtes Aufstiegsphänomen aus der Stadt mit „K“ und so herrlich echt. Seit 5 Jahren erst dabei und schon mit einer stetig wachsenden Fangemeinde und diese mit Sicherheit auch hier im Pott. Sie waren bereits dieses Jahr das zweite Mal zu Gast in der Dampfe und in Köln gibt es die Regel, beim dritten Mal ist es Tradition. Na das wollen wir mal hoffen.

Nach den Auftritten nahmen sich beide Bands ausreichend Zeit für Autogramme und Fanfotos. Wie schön es doch ist, wenn dafür immer noch Zeit bleibt. In Köln klappt das aufgrund der Größe der Konzerte meistens ja nicht so gut. Deshalb finde ich ganz persönlich die kleineren Auftritte viel familiärer. Auf ein weiteres Wiedersehen.

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